Özlem Demir

Özlem Demir

Altenpflegerin

Die jüngste Stadträtin möchte faire Lebensbedingungen für alle Menschen und wird sich für ein besseres Miteinander einsetzen. Als Mitarbeiterin der Stadt Nürnberg wird der Bereich Gesundheitswesen einer ihrer Schwerpunkte sein. In Pflegeeinrichtungen fehlt es an Personal. Hier muss mehr qualifiziertes Personal eingesetzt werden, das zudem eine vernünftige Bezahlung erhält. Ebenso macht sie sich stark für Jugendliche: Jungen Menschen muss der kostengünstige Zugang zu kulturellen und sportlichen Einrichtungen gewährleistet werden.

Marion Padua

Marion Padua

Pädagogische Fachkraft

Seit Dezember 2009 ist Marion Padua im Nürnberger Stadtrat und setzt sich für ein soziales und menschenwürdiges Leben aller Menschen in Nürnberg ein. In der Schülerbetreuung einer offenen Ganztagsschule kennt die Stadträtin die Lebenssituation und Sorgen vieler Familien und vor allem der Alleinerziehenden. Kostenfreier Zugang zu Bildung und Betreuung ist eines ihrer Themen, nach wie vor fehlen ca. 1.000 Hortplätze. Von Anfang an engagierte sich Padua für soziale VAG-Fahrpreise und machte das „Wiener Modell“ mit 1 Euro/Tag als Jahresticket in der Stadt bekannt. Ein kleiner Kompromiss wurde erstritten: Für 37 Euro im Monat, jedoch muss die Ausschlusszeit ab 9 Uhr fallen. Fast eine Halbierung der Schülerkarte ist ein großer Erfolg, an dem Padua beteiligt ist. Gerne trägt sie das Engagement von Bürgerinitiativen und Projekten durch Stadtratsanträge ins Rathaus und nimmt dabei die Betroffenen auch mit. Sie steht für ein gläserndes, transparentes Rathaus mit lebendiger Demokratie.

Titus Schüller

Titus Schüller

Betriebswirt (HWK), Orthopädietechniker

Titus Schüller hat sich das Thema Wohnungspolitik als Schwerpunkt gesetzt. Jahrelang wurde die Wohnungspolitik dem freien Markt überlassen und zu wenige günstige Wohnungen gebaut. Die Auswirkungen sind Wohnungsmangel im unteren Mietpreisbereich und eine Mietenexplosion, wie man am Beispiel der GBW-Wohnungen sehen kann. Die Stadt muss in ihren Energie- und Verkehrsgesellschaften Sozialtarife und in ihren Wohnungsbaugesellschaften bezahlbare Mieten durchsetzen. Für Hartz IV-BezieherInnen müssen die tatsächlichen Miet- und Heizkosten übernommen werden.

 

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